Geprüfte/r Industrietechniker/in (IHK) Fachrichtung Additive Fertigung

Information

Industrietechniker/-innen entwickeln und koordinieren Lösungen für komplexe Fertigungsaufgaben, die erweiterte technische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in Produktion und Automatisierung verlangen. Zum Aufgabenspektrum gehört außerdem das Planen, Durchführen und Optimieren technischer Prozesse, wie Konstruktion, Fertigung, Inbetriebnahme und Service. Dabei müssen wirtschaftliche, rechtliche, energetische, umweltbezogene sowie sicherheitsrelevante Kriterien beachtet werden. Ebenso umfasst dieser Tätigkeitsbereich das Planen und Durchführen qualitätssichernder und verbesserter Maßnahmen.

Der Industrietechniker agiert umsichtig wie auch umsetzungsstark und übernimmt wichtige Bereiche oder Funktionen in der Projektumsetzung.

Studienaufbau: Fokus auf Technik!

Das Praxisstudium ist in drei Teile gegliedert:

1. Teil:

Der erste und umfangreichste Teil widmet sich der „Anwendungskompetenz Technik Additive Fertigung“ mit 700 bis 750 Unterrichtseinheiten

2. Teil:

Der zweite Teil umfasst 200 bis 250 Unterrichtseinheiten und verknüpft die technischen Inhalte des ersten Teils mit den betrieblichen Anforderungen der Ablauforganisation und Personalführung.

3. Teil:

Der dritte Teil beinhaltet die Projektarbeit, in der die Teilnehmer ein komplexes Thema aus ihrem eigenen betrieblichen Umfeld zur Bearbeitung vorschlagen können.

Ein Verbund für Fachkräfte

Für die Fortbildung Industrietechniker/-in Additive IHK haben sich die IHK-Akademien in Würzburg, Nürnberg und Regensburg zusammengeschlossen. Sie bündeln das Fachwissen ihrer Dozenten und präsentieren zum ersten mal einen Kurs, der dank vernetzter Unterrichtsräume an drei Orten gleichzeitig stattfindet.

Real-virtueller Unterricht

In diesem Lehrgang werden die Vorteile aus virtuellem und realem Unterricht miteinander verknüpft. Es findet immer realer Unterricht in einer der drei Akademien statt. Die anderen beiden nehmen als Satelliten virtuell teil. Die Teilnehmer sind jedoch real vor Ort „ihrer“ Akademie. Sie können sich zu Wort melden. Der Operator der gastgebenden Akademie kann diese Wortmeldung dann freischalten, so dass der Dozent darauf reagieren kann. Das Besondere ist, dass jeder Teilnehmer immer an seiner Akademie real vor Ort ist; mal mit einem realen Dozenten, mal per Übertragung. So unterscheidet es sich kaum von normalem Präsenzunterricht. Die Teilnehmer haben immer Kontakt zu ihren Kollegen vor Ort.

Damit sich alle Teilnehmer untereinander besser kennen lernen können, startet der Lehrgang mit einer dreitägigen Präsenzphase in Würzburg. Auch während des Lehrgangs gibt es immer wieder einmal Präsenzblöcke in Würzburg. So kennen sich nicht nur die Teilnehmer eines Veranstaltungsortes, sondern alle. Auch die Praxisübungen in den Anwendungsfächern Additive Fertigungsverfahren finden während dieser Präsenzphasen in Würzburg statt.

Kosten
Teilnahmeentgelt: 4.550,00 €

Prüfungsgebühr: 680,00 €
zahlbar in sechs Raten,
zzgl. Lernmittel ca. 460,00 €

Kategorie / Geschäftsfeld

Meister, Techniker
Weiterbildung

Veranstaltungsart
Lehrgang