Standortpolitik

04.03.2019 - 12:12 Uhr

Verbesserungsvorschläge zum Gesetzesentwurf

DIHK äußert sich zur Einrichtung eines Deutschen Implantatregisters

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den DIHK um Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Errichtung eines Deutschen Implantateregisters gebeten.

Der DIHK unterstützt die Zielsetzung des Bundesministeriums für Gesundheit, durch ein zentrales Implantateregister Produktmängel unterhalb der Vorkommnisschwelle zu erfassen, um dadurch die Qualität der Implantate zu verbessern. Gesundheitseinrichtungen und Hersteller können so Produktfehler schneller identifizieren, schadensbegrenzende Maßnahmen einleiten und ihre Produkt- bzw. Versorgungsqualität verbessern. Dies ist für implantierbare Medizinprodukte sinnvoll, da diese im Vergleich zu anderen Medizinprodukten ein hohes Gesundheitsrisiko besitzen. Die verpflichtende Teilnahme bietet dabei die Möglichkeit einer flächendeckenden und genaueren Erfassung der Daten. Die starke Fokussierung auf Implantate bildet die Versorgungsrealität jedoch unzureichend ab: Die erfolgreiche Implantation hängt nicht nur vom Implantat ab, sondern insbesondere auch vom Operateur, der Nachsorge sowie der Compliance des Patienten.

Die Stellungnahme des DIHK finden sie hier.