International

08.07.2019 - 13:43 Uhr

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Chinesische Delegation aus Luoyang in Würzburg

Hochrangige Delegation reiste aus der chinesischen Stadt Luoyang am 25.06.2019 nach Würzburg

Luoyang ist eine bezirksfreie Stadt in der chinesischen Provinz Henan. Das Verwaltungsgebiet der Stadt hat eine Fläche von 15.492 km² und ca. 6,55 Millionen Einwohner. Luoyang gehört zu den sechs alten Metropolen Chinas. Die Stadt ist aber auch eine alte Kulturstadt und Industriestandort zugleich

Die Stadt Würzburg empfing die chinesische Delegation im Sitzungssaal des Rathauses.
Können die beiden Städte Luoyang und Würzburg auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein, brachte der gemeinsame deutsch-chinesische Austausch klar hervor, dass sich neben kulturellen Aspekten auch bspw. Themen wie Ausbildung, Industrie, IT und Chemie als interessante Berührungspunkte für beide Seiten anbieten.

Kurt Treumann, Bereichsleiter der IHK Würzburg-Schweinfurt, gab der Delegation aus Luoyang einen Überblick über die Wirtschaft in Mainfranken. Er betonte, dass hier in der Region für unterschiedlich große Unternehmen aus verschiedenen Branchen das Auslandsgeschäft immer wichtiger werde. Mittlerweile würde jeder zweite Euro in der Region mit dem Ausland verdient werden. Neben den nach wie vor stark fokussierten Märkten innerhalb der EU sei China für Mainfranken ein wichtiger Wirtschaftspartner geworden. Über zweihundert Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Mainfranken hätten aktuell geschäftliche Beziehungen mit China. Über einhundert  mainfränkische Firmen würden nach China exportieren und 19 unterhalten dort sogar eine eigene Niederlassung. Die Volksrepublik dürfe längst nicht mehr als „Werkbank der Welt“ verstanden werden. Neben dem klassischen Export sei auch der Import immer wichtiger. Auch mit dem Thema Produktion und Vertrieb vor Ort würde sich eine steigende Zahl von mainfränkischen Firmen beschäftigen. Das Voranschreiten der Digitalisierung, so Treumanns Einschätzung, würde zunehmend bedingen, dass für unsere Region, chinesische Kooperationspartner sukzessiv interessanter werden. Zudem betonte Herr Treumann, dass letztendlich nur derjenige einen nachhaltigen Erfolg bei Geschäften mit ausländischen Partnern habe, der ein gehöriges Maß an Neugierde, Offenheit und Respekt mitbringe.

Herr Hu, der die Freihandelszone verwaltet, hofft nun auf den Start einer Zusammenarbeit mit IHK.

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