Bestenehrung

17.10.2018 - 09:00 Uhr

IHK zeichnet 107 mainfränkische Prüfungsbeste aus

Spitze des Nachwuchses geehrt

Im Rossini-Saal in Bad Kissingen hat die IHK Würzburg-Schweinfurt am 17.10.2018 die 107 Prüfungsbesten aus ganz Mainfranken ausgezeichnet. Die Absolventen haben in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf herausragende Leistungen in der Berufsabschlussprüfung erzielt.

 "Sie sind die Besten und damit die Spitze unseres Fachkräftenachwuchses“, begrüßte IHK-Präsident Otto Kirchner die Absolventen und ihre Angehörigen sowie deren Ausbilder und gratulierte zu einer außerordentlichen Leistung. Insgesamt haben 4.109 junge Menschen die Winterprüfung 2017/2018 und die Sommerprüfung 2018 absolviert. Sieben der 107 Prüfungsbesten gehören sogar zu den Bayern-Besten in ihrem Beruf.

Besonders stolz können die  Absolventen darauf sein, dass sie mit einem IHK-Abschluss national wie international sehr gut aufgestellt sind. Die Industrie- und Handelskammern bieten bundesweit einheitliche und somit vergleichbare Prüfungen an. Hierdurch werden Transparenz und Qualität der Abschlüsse im hohen Maße gewährleistet. Ebenso wie die Prüfungen der IHK stellt die „Duale Ausbildung“ an sich ein starkes Qualitätsmerkmal dar und genießt auch im Ausland ein sehr gutes Ansehen.

 „Die demografische Entwicklung und die zunehmende Akademisierung machen es den Unternehmen immer schwieriger, Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen“, so der IHK-Präsident. Zwar haben zum Start des neuen Ausbildungsjahres wieder mehr junge Menschen einen Ausbildung begonnen als im Vorjahr (+4 Prozent). Der Bedarf der Betriebe kann damit jedoch nicht gedeckt werden. Ausbildungsbetriebe müssten deshalb unabhängig von ihrer Größe ihre Anstrengungen im Ausbildungsmarketing verstärken. Neben der Zusammenarbeit mit den allgemeinbildenden Schulen sei auch der Auftritt in den sozialen Medien von immer größerer Bedeutung. Die IHK unterstützt hierbei ebenfalls mit der bayernweiten Werbekampagne „Elternstolz“ und dem Projekt „Ausbildungsscouts“, dass die zahlreichen Vorteile einer dualen Ausbildung öffentlich deutlich macht.

 Den Absolventen empfiehlt Kirchner, sich zwar über den Abschluss und die guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu freuen, aber am Ball zu bleiben und sich weiterzubilden. Neben der Möglichkeit, sich bei der IHK für ein Weiterbildungsstipendium zu bewerben, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen zum Beispiel auch die Möglichkeit, Meister-BAföG in Anspruch zu nehmen.

 Der spezielle Dank an diesem Abend galt den Ausbildern aus den Betrieben und den Lehrern der Berufsschulen. Sie sichern als Partner in der „Dualen Ausbildung“ gemeinsam die Qualität der Ausbildung. Lob zollte Kirchner auch den mehr als 2.600 ehrenamtlichen Fachleuten in den IHK-Prüfungsausschüssen aus den Unternehmen und den Berufsschulen. „Ohne das Prüferehrenamt könnte die duale Ausbildung nicht umgesetzt werden.“