Ausbildung

20.03.2019 - 11:06 Uhr

Bundeskabinett beschließt neues Gesetz

Höhere Zuschüsse für Auszubildende

Die Bedarfssätze im Bereich der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeld werden erhöht und der Zugang wird vereinfacht.

Auszubildende in betrieblicher und außerbetrieblicher Berufsausbildung haben unter bestimmten Voraussetzungen während ihrer Ausbildung Anspruch auf die Sicherung ihres Lebensunterhalts durch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) bzw. das Ausbildungsgeld (Abg). Das Bundeskabinett hat das Gesetz zur Anpassung der Berufsausbildungsbeihilfe und des Ausbildungsgeldes beschlossen.

Was ändert sich:

Erhöhung der Bedarfssätze und Freibeträge:
Die Anhebungen aus dem 26. Änderungsgesetz zum BAföG werden auf das SGB III übertragen. Davon profitieren Auszubildende, die Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe oder Ausbildungsgeld haben. Insbesondere die Pauschalen für Unterkunftskosten werden signifikant angehoben.

Vereinfachung der Bedarfssatzstruktur:
Die Bedarfssätze von BAB und Abg werden stärker vereinheitlicht und eine Vielzahl an unterschiedlichen Sonderregelungen beseitigt, für die Unterstützung des Einzelnen kommt es dadurch zu Verbesserungen.

Erhöhung und einfachere Ausgestaltung des Ausbildungsgeldes:
Wer im Eingangsverfahren bzw. im Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen oder an vergleichbaren Maßnahmen anderer Träger teilnimmt, bekommt künftig ebenfalls mehr Geld. Unterschiede in der Höhe während des Ausbildungszeitraumes werden abgeschafft. Darüber hinaus wird der Bedarfssatz bei einer individuellen betrieblichen Qualifizierung im Rahmen einer Unterstützten Beschäftigung deutlich erhöht.

Ausführlichere Informationen stellt Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Verfügung.

 

 

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